Ist WordPress das CMS der Zukunft?

7. November 2011
  Ist WordPress das CMS der Zukunft?

Viele werden sich schon beim Lesen der Überschrift NEIN denken. Dabei ist WordPress schon seit Jahren mehr als nur ein Blogging-System. Ich werde hier ein paar Vor- und Nachteile aufzählen:

Vorteile:

  • WordPress ist schnell zu erlernen, da in der Template Engine einfache PHP funktionen verwendet werden, trotzdem braucht man dafür nicht wirklich PHP Kenntnisse.
  • Das Backend ist sehr einfach und intuitiv gehalte, wo andere CMS dem User an Komplexität einen Schreck einjagen.
  • Der eingebaute WYSIWYG-Editor ist ebenfalls leicht verständlich und bietet mehr Möglichkeiten als die Meisten Editoren.
  • Sprechende URLs gibt’s hier schon inklusive. Auch kinderleicht zum Einrichten.
  • Durch Plugins wie zum Beispiel “Advanced Custom-Fields” ist es einfach möglich, Struktursets anzulegen, dies ist besonders dann hilfreich, wenn Bestimmte Seiten immer die Gleiche Struktur haben, wie zum Beispiel ein Seitentyp der immer eine Überschrift, einen Text und genau zwei Bilder hat.
    Bei anderen CMS wie z.B.: TYPO3 kann dies ziemlich aufwendig werden, da man dafür ein eigenes Plugin coden muss.

Nachteile:

  • Da man bei einigen CMS features in WordPress an Plugins gebunden ist, kann es schon vorkommen, dass die ein oder andere Erweiterung mit der Zeit nicht mehr unterstützt wird
  • Obwohl man das Templating schnell erlernen kann, ist es eine sehr unübersichtliche Sache, da das Template schnell voll mit PHP Code ist, hier haben andere CMS mit eigener Skriptsprache einen Vorteil